Neun Stücke aus zweihundert Jahren, versiegelt aufbewahrt. Brecht das Siegel, wenn Ihr wissen wollt, was darin steht. Es geht kein Original verloren; wir haben ohnehin nur Abschriften.
Man beachte den Jüngsten am rechten Bildrand: Sein Krug ist voll und unberührt, sein Blick geht aus dem Bild hinaus. Er ist nicht ausgeschlossen — er ist im Dienst.
Die drei Übrigen stoßen an, in dem Moment vor dem Zuge. Wer das Bild einmal richtig gelesen hat, sieht in ihm keine Zecher mehr, sondern eine Ordnung.
Man vertraute nicht darauf, beim Wirt vier gleiche Gläser vorzufinden — gleiches Gefäß in gleicher Menge steht schließlich im Comment. Also führte man sie mit: vier Krüge in einer Kiste aus Fichtenholz, jeder in seinem gepolsterten Fach.
Drei Fächer sind gleich gearbeitet. Das vierte sitzt hinter einer stärkeren Zwischenwand und ist um einen Fingerbreit tiefer. Ob das der Handhabung diente oder der Ordnung, ist nicht überliefert. Schöner ist die zweite Erklärung: Schon die Kiste weiß, wessen Glas zuletzt geleert wird.